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Man sieht ja nix!? – Echt jetzt??

  • 2. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Feb.


„Man sieht ja nix! Das Jahr fängt ja echt gut an bei Euch!?“ „Mist“, wie die Engländer sagen würden, oder einfach dicker Nebel. Das ist alles. Ruhig ist es auch auf dem Obstweinberg. Aber wir haben noch viel vor in diesem Jahr! Mathias und ich waren gerade oben. Schaut’ mal, seht Ihr? Die Mandeln! Ihre Knospen treiben schon... Mandeln kennen wir sonst eigentlich aus Südtirol. Aber sie gehören auch hierhin in die Weinberge. Kurfürst Friedrich der IV soll sogar im 16. Jh. befohlen haben, sie in den Weinbergen zu pflanzen.


Wir sind aber auch nicht untätig! Jetzt ist eine gut Zeit um die Quittenbäume zu schneiden. „Schneiden heißt, den Baum verstehen“, sagt Mathias immer. Wir müssen mit dem Baum arbeiten, nicht gegen ihn. Wir müssen verstehen, wie und wohin der Baum wachsen will und was seine „innere Logik“ ist. Wir wünschen uns, dass sich die Bäume entlang der Reihen entfalten. Dazu muss man sie ein wenig „erziehen“. Beispielsweise indem wir einige Äste für ein Jahr anbinden, so ähnlich wie eine Zahnspange wirkt das. Denn wenn die Äste beispielsweise gerade hoch schießen hat der Baum die Form einer Kopfweide, wir wollen jedoch eine Struktur, bei der sich die Äste möglichst in Längsrichtung entlang der Reihe entwickeln und die möglichen Früchte vom Boden aus erreichbar sind. Daher geben wir dem Wachstum eine Richtung, „stupsen“ den Baum ein wenig. Aber das geht natürlich nur, wenn der Baum selbst auch will...


 
 
 

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49.105377, 9.075915

Brackenheim, 74336

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